Nordharzliga Staffel 1

Selten war es so einfach, in der Nordharzliga den Aufstieg zu schaffen. Neun Vereine aus dem Kreis Goslar spielen in der Staffel 1 das Team aus, das in der Saison 2021/22 in der Bezirksliga spielt. Nur der Letzte steigt ab. Das sind die Aussichten der Teams.

SG Bredelem/Astfeld

Nach zwei Jahren in der Spitzengruppe scheint der nächste Schritt möglich. Allerdings hat sich Erfolgstrainer Frank Uhde verabschiedet, sein Nachfolger Sven Kalesse findet einen noch einmal punktuell verstärkten Kader vor. Der Aufstieg ist jedoch kein Muss.

TSV Lochtum

Die Gefahr, dass das zweite Jahr in der Nordharzliga das schwerere wird, besteht in Lochtum nicht. Dazu hat der Kader, der aus vielen erfahrenen, aber auch jungen Spielern besteht, zu viel Qualität. Der TSV wird in den Meisterschaftskampf eingreifen.

TSV Immenrode

Einen Platz in der Spitzengruppe soll es diesmal sein für die Immenröder. Der ist nur drin, wenn die Einstellung deutlich besser wird als in der vergangenen Saison. Genug Erfahrung bringt das Team von Michael Ammersilge auf den Platz.

FG Vienenburg/Wiedelah

Mit dem neuen Trainer Karsten Tost soll der Erfolg bei der FG zurückkehren, die nach dem Aus der Spielgemeinschaft mit Lochtum inzwischen wieder sehr solide Strukturen geschaffen hat. Für die Rückkehr in die Bezirksliga muss aber alles zusammenpassen.

SG Ildehausen/Kirchberg

Das Thema Klassenerhalt dürfte der SG keine Kopfschmerzen bereiten. Sie segelt vielmehr im Schatten der Aufstiegskandidaten – und das ist keine schlechte Position.

SC 18 Harlingerode

Die unverhoffte Chance, ein weiteres Jahr in der Nordharzliga zu spielen, will der SC 18 am Schopf packen. Trainer Boris Bodenstein muss vor allem dafür sorgen, dass wieder Ruhe einkehrt. Dann steht dem Klassenerhalt nichts im Wege.

VfR Langelsheim

Nach einer enttäuschenden Serie hat der VfR alles auf links gedreht. Mit Dhoros Varnava kam ein neuer Trainer, dazu holten die Langelsheimer zahlreiche Neue. Das sollte zum Klassenerhalt reichen.

MTV Bornhausen

Ohne einen einzigen Punkt beendete der MTV die vergangene Saison. Viel Hoffnung auf besseres Abschneiden besteht nicht.

WSV Wiedelah

Der Aufsteiger, der in der vergangenen Saison auf beeindruckende Zahlen kam, will nicht nur Mitläufer sein. Für ganz vorn dürfte es aber nicht reichen.