Bezirksliga Staffel A

Dem Vorjahreszweiten wird diesmal der Aufstieg zugetraut – Aber die Konkurrenz hat aufgerüstet

Wer im vergangenen Jahr Zweiter wird, der landet automatisch auf dem Favoritenschild. So geht es auch dem Goslarer SC 08, der in Staffel A der Bezirksliga als heißer Kandidat auf die Staffelmeisterschaft gilt. Die aber garantiert nicht den Aufstieg, da nur der Sieger der Entscheidungsspiele gegen den Ersten der Staffel B aufsteigt.

Einfach wird es für den GSC 08 nicht. Dafür sorgt schon die innerstädtische Rivalität, denn für den VfL Oker/TSKV und den SV Rammelsberg sind Spiele gegen den Nachbarn noch immer etwas Besonderes. Der zeigte in der vergangenen Saison jedoch eindrucksvoll, dass er Derby kann.

Hoch gehandelt wird auch Germania Wolfenbüttel, das unter anderem die ehemaligen Oberliga-Spieler Julian Bräunig (Freie Turner Braunschweig) und Jörn Winkler (MTV Wolfenbüttel) geholt hat. Immer zu rechnen ist auch mit Union Salzgitter

In Oker wird viel davon abhängen, ob die Mannschaft wieder die richtige Einstellung zeigt und Torjäger Ahmed-Jamal Omeirat wie gewohnt knipst – dann kann es auch wieder nach oben gehen. Beim SV Rammelsberg sollen es der eingespielte Kader und die Erfahrung von Trainer Dirk Walter richten.

Schwer einzuschätzen ist, was die Aufsteiger Borussia Salzgitter und SV Innerstetal ausrichten können. In den vergangenen Jahren erwies sich der Sprung aus der Nordharzliga in den Bezirk meist als sehr anspruchsvoll. Ist das auch diesmal der Fall? Die beiden Salzgitteraner Klubs gehören zu denen, die auch der TSV Münchehof hinter sich lassen will. Die letzten beiden Mannschaften steigen direkt ab, der Drittletzte muss in die Entscheidungsspiele.

bga